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Provisionsleitfaden für Bestellplattformen

Aus welchen Posten besteht eine Marktplatz-Provision wirklich und wie wirkt sie auf Ihre Marge? Mit einem Rechenbeispiel erklären wir die Wirkung der Provision, versteckte Gebühren und eine Hybridstrategie.

Kurze Antwort

Eine Bestellplattform-Provision besteht aus Posten wie Umsatzprozentsatz, Liefer-/Servicegebühr und Kampagnenbeitrag. Sie sollte relativ zur Bruttomarge und nicht zum Umsatz bewertet werden; das Verlagern treuer Kunden auf den Direktkanal senkt die Gesamtkosten.

Plattform-Provisionsvergleich — Komisyonsuz
Verstehen Sie die Wirkung der Provision auf die Bruttomarge mit einem Rechenbeispiel.

Wie funktioniert eine Bestellplattform-Provision?

Eine Marktplatz-Provision sieht wie ein einzelner Prozentsatz aus, besteht aber meist aus mehreren Posten. Ziel dieses Leitfadens ist es, die reale Wirkung der Provision auf Ihre Bruttomarge unabhängig vom Umsatzprozentsatz zu zeigen.

  • Umsatzprovision: Der Prozentsatz auf den Betrag jeder Bestellung.
  • Liefer-/Servicegebühr: Ein Posten, der bei Nutzung des Plattform-Kuriers hinzukommt.
  • Kampagnen-/Rabattbeitrag: Der vom Betrieb erwartete Anteil bei Plattformkampagnen.
  • Hervorhebung/Werbung: Optionale Ausgaben, um höher in der Liste zu erscheinen.

Wirkung auf die Bruttomarge — Rechenbeispiel

Angenommen, eine Bestellung von 100 TL hat Warenkosten (COGS) von 40 TL; Ihre Bruttomarge beträgt 60 TL. Nimmt die Plattform 25 % Umsatzprovision, sind das 25 TL. Die Provision wirkt wie „nur ein Viertel" des Umsatzes, ist aber fast die Hälfte Ihres Gewinns (60 TL).

Bei einem margenschwachen Produkt ist die Wirkung härter: bei 100 TL Umsatz mit 70 TL COGS (30 TL Marge) nimmt eine 25%-Provision (25 TL) den Großteil Ihres Gewinns. Bewerten Sie die Provision daher stets relativ zur Marge, nicht zum Umsatz.

  1. Ermitteln Sie die Bruttomarge pro Artikel (Verkauf − Warenkosten).
  2. Berechnen Sie Provision + Zusatzposten in TL.
  3. Teilen Sie das durch die Marge: wie viel Prozent des Gewinns nimmt es?
  4. Denken Sie daran, dass Sie das bei jeder Bestellung eines treuen Kunden erneut zahlen.

Checkliste versteckter Gebühren

  • Erhöhter Betriebsbeitrag in Kampagnenphasen
  • Wirkung von Zahlungs-/Servicegebühren und MwSt. auf die Provision
  • Hervorhebungs-/Werbeausgaben, die zu den Gesamtkosten hinzukommen
  • Ob die Provision bei Retouren/Stornierungen erstattet wird

Hybride Kanalstrategie

Der praktische Ansatz ist nicht, die Provision völlig abzulehnen, sondern die richtige Bestellung an den richtigen Kanal zu leiten: die Neukundengewinnung vom Marktplatz nehmen und treue Kunden auf den eigenen Kanal verlagern. So zahlen Sie nicht bei jeder Wiederbestellung erneut Provision.

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Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist eine Marktplatz-Provision typischerweise?

Sie variiert nach Plattform und Paket; meist ein Prozentsatz vom Umsatz, und die Gesamtwirkung kann durch Zusatzposten wie Liefer-/Servicegebühren und Kampagnenbeiträge steigen. Den genauen Satz finden Sie im aktuellen Vertrag der Plattform.

Wie berechne ich die Gewinnwirkung der Provision?

Betrachten Sie die Provision relativ zur Bruttomarge des Produkts, nicht als Prozentsatz vom Umsatz: bei einem margenschwachen Produkt kann eine Provision von 20 % einen weit größeren Gewinnanteil kosten. Siehe das Rechenbeispiel unten.

Benötigen Kunden eine App für die Bestellplattform?

Nein — Kunden bestellen im mobilen Browser. Siehe Bestellen ohne App-Download.

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